Scheiß auf Selbstoptimierung – 10 Thesen

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Vaya_Wieser-Weber_Scheiß_Auf_Selbstoptimierung

Seit heute ist mein erstes eigenes Buch im Handel: „Scheiß auf Selbstoptimierung – und lebe lieber lustvoll“ und ich bin glücklich und stolz darauf, dieses Buch jetzt wirklich in meinen Händen zu halten. Allen Unkenrufen zum Trotz, die fragten „Braucht es denn tatsächlich NOCH einen Ratgeber? Es gibt schon so viele. “

Aber genau hier liegt ja auch die Krux dieser ganzen Selbstoptimierungsbewegung.

 

Es gibt so viele Ansätze. So viele Dinge, die einem gut tun. So viele Strategien, die völlig vernünftig sind. Wir sind alle Optimierungs-Expert:innen – aber sind wir deshalb glücklich? Erst geraten wir in den Optimierungs-Strudel, dann kommt das Energie-High (Wow. Das hat gut geklappt – ich will mehr! ) und dann kommt irgendwann das schlechte Gewissen, warum wir denn nach all diesem Hustle nicht dankbar, zufrieden und glücklich sind. Warum trotz all dieser Bemühungen eine unerfüllte Sehnsucht an uns nagt.

 

Ich habe das alles durch. Und am Ende einen Weg für mich gefunden, der mich glücklich macht und der vielen Menschen aus meinem Umfeld ebenso hilft.

Daher – JA! Es muss noch EINEN Ratgeber geben. Vielleicht der letzte, den du brauchst. Und vielleicht ist es auch gar kein Ratgeber, sondern mehr ein Visions-Geber. Für dein ganz eigenes, lustvolles Leben.

 

10 Thesen aus „Scheiß auf Selbstoptimierung“

Hier sind 10 Thesen zu einigen der Themen, die dich in meinem Buch erwarten:

1. Du bist erfolgreich im Optimierungs-Modus und trotzdem unzufrieden

Wir sind Frau, Unternehmerin, Mutter, Freundin, Geliebte, Schwester, Femme Fatal…. Und so darauf konzentriert, das vermeintlich Beste aus uns rauszuholen, dass wir dabei irgendwann uns selbst aus den Augen verlieren. Und anstatt unsere vielfältigen Rollen mit Lust individuell auszuleben, beschleicht uns stattdessen das schlechte Gewissen, dass wir trotz all dieser Möglichkeiten und Erfolge im Innersten unzufrieden mit uns sind. Kleiner Spoiler – es gibt hier nur 9 Thesen – aber auch die reichen völlig aus 😉

 

2. Scheiß auf Selbstoptimierung – und lebe lieber lustvoll

Es ist höchste Zeit. Denn wenn all das, was wir mit großem Eifer in Sachen Selbstoptimierung und Selbstperfektion tun, wirklich helfen würde, dann wären wir nicht da, wo wir stehen. Es gäbe viel mehr erfüllte und begeisterte Menschen. Es gäbe viel mehr Paare, die wirklich glücklich miteinander verheiratet wären. In den Schlafzimmern würde es krachen, und zwar jede Nacht. Unsere Kinder hätten ausgeglichenere, liebevollere Eltern. Eltern, die ihnen zeigen und vorleben könnten, wie echte Partnerschaft geht und wie man Kindern starke Flügel verleiht. Wir hätten womöglich auch andere Freundeskreise – und nicht die ewig gleichen Gespräche um die ewig gleichen Themen. Eigentlich würden dazu sogar nur die folgenden 3 Thesen reichen – aber hey, auch ich bin noch auf dem Weg mich von äußeren Erwartungen und Perfektionsansprüchen zu lösen…

 

Mein 3 Welten-Konzept für ein lustvolleres Leben:

 

• Gestalte deine jetzige Welt bunter.
• Erobere dir neue Welten, wo du es brauchst.
• Schließe alte Welten, wo es nötig ist.

 

3. Yoga ist auch keine Lösung – ein gutes Sexleben meist aber schon

Oft ist es doch so: Die Ehe funktioniert, die Kinder sind toll, der Job cool, alles ist super. Man müsste zufrieden sein. Nur das blöde Vögeln passt nicht. Hier liegt der Kern des Problems in unserer Gesellschaft. Wahnsinnig viele Leute haben Hemmungen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin darüber zu reden, dass sie in ihrer sexuellen Beziehung unzufrieden sind. Wir pflegen einen extrem verkorksten Umgang mit diesem Thema. Da reinzugehen, darüber zu reden, Tabuthemen anzusprechen – das alles gibt uns die Freiheit, die wir brauchen, um ein erfüllendes Privatleben zu führen, dessen Energie sich dann auch auf unsere anderen Lebensbereiche auswirken kann.

 
4. Du bist aus einem bestimmten Grund dort, wo Du bist.

Wenn du dich da, wo du dich in deinem aktuellen Leben befindest, nicht wohl fühlst, dann hilft auch kein Yoga, Leinsamen oder Mantra mäßiges Affirmieren – sondern nur eine radikale Bestandsaufnahme deines Lebens. Wie wäre dein Leben denn so richtig, richtig geil – ohne Ängste, Befürchtungen und Zweifel….

 
5. Du lebst in zwei Welten – und verpasst dabei den Rest des Universums.

Die meisten von uns leben in einer privaten Welt mit Familie, Beziehung und Freund:innen und in einer Job-Welt. Die Sache ist: Viele Menschen sind so darin verstrickt, dass sie die tausend anderen Optionen um sie herum gar nicht wahrnehmen. Wir leben nämlich nicht in einem 2-Welten-System, sondern in einer Milchstraße mit unfassbar vielen Planeten und Optionen. Doch was ringsum los ist, bekommen viele gar nicht mit, weil sie sich ausschließlich auf ihre zwei Welten konzentrieren. Damit haben sie Berge von Möglichkeiten, Chancen und Glücklich- mach-Projekten überhaupt nicht auf ihrem Radar, obwohl sie diese wirklich gut gebrauchen könnten!


Obwohl viele zwischen zwei Welten hin- und her rasen, sich in der Arbeit oder in der Familie verausgaben oder sogar beides in Einklang bringen, schleicht sich bei den meisten von uns ein Gefühl der Leere ein, vielleicht sogar eines der Langeweile. Möglicherweise sind wir irre, aber wir sind zumindest nicht allein damit: Yoga, Meditation, Esoterik, Hinwendung zur Spiritualität… all das zeigt, dass viele Menschen auf der Suche sind nach etwas, das ihnen gibt, was sie in ihren Welten nicht finden. Vielen hilft das, zumindest eine Zeit lang. Aber was, wenn sich irgendwann dann doch wieder dieses seltsame Unbehagen einstellt, diese unbestimmte Sehnsucht nach irgendwas, das es vielleicht irgendwo da draußen noch gibt?

6. Mit der Entdeckung neuer Welten entdeckst du auch dich selbst

In unseren vertrauten Welten tun wir uns schwer, uns zu verändern. Veränderung geht hier oft einher mit Misstrauen und Angst.


Ganz anders ist es jedoch, wenn wir uns in neue Welten begeben. Neue Welt bedeutet in diesem Zusammenhang ein neues Umfeld. Wenn wir so eine neue Welt betreten, zum Beispiel einen Workshop, einen neuen Freundeskreis oder auch eine neue Lebensphase, als Mutter vielleicht, dann kennen uns die Menschen dort nicht. Sie nehmen lediglich den aktuellen Stand unserer Entwicklung wahr und zwar im Kontext jener Welt, in der sie uns kennenlernen. Wenn wir also als Neuling bei einem Seminar für spirituelles Räuchern aufkreuzen, kommt es wahrscheinlich vor, dass uns die Leute dort ganz anders einschätzen als jene Menschen, die uns schon seit vielen Jahren kennen.


Ist erst einmal eine neue Welt geöffnet, folgen die weiteren meist wie von selbst, denn: Welten gebären Welten. Sofern man sich das wünscht und es auch zulässt.

 

7. Entscheidende Veränderungen passen in einen Fingerhut – oder sprengen Welten.

Es geht bei einem lustvolleren Leben nicht gleich darum, mit harten Schnitten das ganze Lebenswerk auf den Kopf zu stellen und verbrannte Erde und verletzte Gefühle zu hinterlassen. Wenn es sein muss, schon – aber nur wohl überlegt.

 

Vielmehr geht es um einen ehrlichen, konzentrierten Blick auf deine Ist-Situation und die Fragen:


• Was ist gut und kann bleiben?
• Wo brauche ich Veränderung?
• Und was muss gehen?


Die Antworten können dabei die Spannweite von einem Besuch in der Volkshochschule bis hin zur Weltumseglung oder auch von einem offenen Gespräch über geheime Fantasien mit dem/der Parter:in bis hin zur Domina-Ausbildung reichen.

 

Die Frage ist dabei immer: Was brauchst DU gerade?

 
8. Alles hat einen Anfang, einen Höhepunkt und auch ein Ende

Man darf und sollte immer wieder reflektieren, wo man sich in einer Welt gerade befindet. Dieses Prinzip gilt für alle Bereiche des Lebens wie Freundschaft, Job, Beziehung oder vermeintlich liebgewonnene Gewohnheiten. Wichtig ist, genau hinzusehen und hinzuhören, ob eine Beziehung, ein Interesse oder ein Beruf noch zu mir passt.

 

Das Schöne ist: Nach der Zerstörung kommt wieder die Phase der Schöpfung. Jeder Tunnel hat ein Ende. Du bestimmst, wann er endet und wann ein neues Abenteuer beginnt.

 
9. Wenn gar nichts mehr geht – schließ eine Welt

Einfach alles hinzuwerfen und abzuhauen ist eine Option, aber nicht die Beste. Wichtig ist nämlich, dass beim Schließen von Welten möglichst wenig Schaden entsteht – dir und allen anderen Betroffenen. Welten zur größtmöglichen Zufriedenheit aller zu schließen ist möglich. Ich spreche aus Erfahrung. Es hat viel mit offener Kommunikation, mit Reflexion und mit Vergebung zu tun.

 

Lust bekommen deine Welt zu verändern? Ich freue mich auf dein Feedback!

 

Scheiß auf Selbstoptimierung ist HIER erhältlich

 

Deine Vaya Wieser-Weber

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